WARRIOR CATS
In die Wildnis
Erin Hunter

ab 10 Jahren

Ein Wald. Vier Clans. Und alle wollen überleben. Jenseits der Menschen, tief verborgen im Wald, leben die Katzen der Clans wild und ungezähmt. Feuerpfote, der seine Zweibeiner verließ, um sich dem DonnerClan anzuschließen, genießt das stürmische Leben des Waldes in vollen Zügen. Seite an Seite mit den wilden Katzen lernt er zu jagen, seine Instinkte zu gebrauchen, er lernt den Wald zu hören und seine Feinde zu riechen. Doch das Leben stellt ihn auch immer wieder auf die Probe, denn der Platz ist eng, das Futter knapp.

Blaustern, die Königin des DonnerClans, hat Zweifel, ob es der Clan schaffen wird, bis zur Blattfrische zu überleben. Da erfährt Feuerpfote von der Prophezeiung: Nur Feuer kann den Clan retten! Was hat diese Prophezeihung zu bedeuten?

Seit Dezember 2006 stehen alle WarriorCats-Titel auf der Bestenliste der New York Times.

Sammy der kleine rote Hauskater hat immer wieder den gleichen Traum, in diesem ist er frei, ungebunden und auf Mäusejagd. Eines Abends wagt er trotz Warnung seines Freundes dem Hauskater Wulle den Sprung über den Gartenzaun in Richtung Wald. Bei der Jagd wird er von einem Schüler der Katzen des DonnerClans überrascht. In diesem Clan herrscht Kriegermangel und Sammy bekommt die Ehre sich dem Clan anschließen zu dürfen. Von nun an heißt er „Feuerpfote“ und wird zusammen mit den anderen Schülern zum Krieger ausgebildet. Er lernt was es heißt zu Hungern, zu Kämpfen und den Clan zu schützen, wenn es sein muss, auch mit dem eigenen Leben.

Erst einmal zum Cover des Buches, welches ich als sehr schön und gelungen empfinde. Der rote Katzenkopf scheint in der Dunkelheit des Waldes zu glühen und die stechend grünen Augen sind beeindruckend.
Das Buch selbst, beschreibt eine Geschichte um das Leben von Katzen in Clans, wild, frei und doch nach strengen Regeln und Rangordnung lebend.
Der Roman ist eine Mischung aus Fantasygeschichte und realem Katzenverhalten. Der Leser findet an vielen Stellen Verhaltensweisen und Charakterzüge die man eher einem Menschen zuschreiben würde als einer Katze, welche aber aufgrund des Erzählstils und des besseren Verständnissen durchaus angemessen sind.

Man findet sich als Leser schnell in die Handlung ein und weiß recht bald über die Hauptfiguren des Clans und deren Charaktere bescheid. Das Buch aus der Hand zu legen fällt schwer, denn der spritzige, temporeiche Schreibstil des Autorinnenteams macht den Roman äußerst spannungsreich und kurzweilig.

Auch wenn es sich jetzt wie eine Kindergeschichte über Katzen anhören mag, so ist dies hier nicht der Fall. Band 1 der Serie „Warrior Cats“ beschreibt eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt, Loyalität und Charakterstärke, die größer nicht sein könnte. Es erzählt von Katzen die für die Stelle als Clananführer sogar vor Mord an Jungkatzen nicht zurückschrecken, von Krieg und Hunger, aber auch von Hoffnung, Neubeginn und Vertrauen.

Die Originalausgabe „Warrior Cats – Into the Wild“ erschien bereits 2003 in London. Seitdem arbeiten die drei Autorinnen aus Großbritannien, unter dem Pseudonym »Erin Hunter« unermüdlich weiter an der Reihe »Warriors Cats« (Mittlerweile, so habe ich gelesen, sogar schon an der 4. Staffel!). Die Fangemeinde um diese Reihe ist riesig. Wer sich informieren möchte kann dies auf der eigenen Homepage, der WARRIOR CATs tun.

Mir ist der kleine rote Kater „Feuerpfote“ sehr schnell ans Herz gewachsen und die Geschichte hat mich bezaubert, so daß ich auch die restlichen Bände mit Sicherheit lesen werde. Ich danke, Frau Hoffmann von der Verlagsgruppe Beltz für ihren guten Riecher und ihre Vermutung, dass mir die Staffel zusagen würde. Sie tut es... und wie!!

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