L wie LOVE
Barbara Haworth-Attard

mit Illustrationen von Marion Rekersdrees
aus dem Englischen von Cornelia Stoll



ab 12 Jahre

Hardcover, Smart Cover mit runden Ecken und Glitzerlack / innen 1-fbg., 288 Seiten
ISBN: 3815723132
erschienen Juli 2010

A steht für Angst, B für Brüste ... L für Love ... So sieht das Lexikon der 14-jährigen Teresa Tolliver aus, die zusammen mit ihrer besten Freundin Biff den Irrungen und Wirrungen des Teenageralltags standhalten muss. Dabei macht sie die Erfahrung, dass nicht nur das Schulleben einige Überraschungen für sie bereithält, sondern auch ihre Familie.

Das Buch „L wie Love“ gehört zur Rebella-Reihe des Coppenrath Verlags. Die Protagonisten Teresa geht in die 10. Klasse und steckt gerade mitten in der Pubertät. Ihre beste Freundin ist „Biff“, die ihr immer mit Rat und Tat zur Seite steht.

Denn Teresa hat nur ein Ziel, sie will „AAA“ als Freund und zwar schnell. Wer „AAA“ ist? Na, der Absolut Atemberaubende Adam. Und das ist nicht der einzige Code, denn Teresa hat für alle Codes, was entweder geheim bleiben soll oder auch, für Dinge, die sie sich nicht traut laut auszusprechen. So z.B. bezeichnet sie Kondome als „Cornichons“ und ein großer Pickel ist ein „Vulkanausbruch“.

Leider wirken all ihre Versuche die Aufmerksamkeit von Adam auf sich zu ziehen nicht wirklich. Da interessiert sich plötzlich Ashley von „Chicas“ (heißste Mädchengang der Schule) für sie. Sie wird zur Party eingeladen und Ashley verspricht ihr, daß jemand dort auf ihr sie warten würde. Natürlich vermutet Teresa Adam, aber kann das wirklich sein?

Das Buch ist Barbara Haworth-Attard´s erster Jugendroman, der in Deutschland erschienen ist. Die Autorin hat das Buch aus der Sicht der Protagonistin heraus geschrieben und es sehr jugendlich gehalten. So kann der Leser sehr schnell in die Denkweise von Teresa einfinden. Diese ist wie ich finde nicht immer wirklich nachvollziehbar. Aber das mag daran liegen, daß ich auch nicht mehr in der Pubertät stecke und auch nie so heftig drinnen steckte wie die Prota hier. Sie verfasst gern Listen, weil sie Listen mag und sie plant wichtig Ereignisse wie z.B. die Klamottenwahl für den 1. Schultag schon weit im Voraus. Denn es ist äußerst wichtig, daß man die richtigen Sachen trägt, also kann man das schon mal im einige Wochen vorher planen, oder?!

Ihr seht schon, ich finde das Buch ziemlich überdreht. Auch das ständige „Achgodogod...“, welches in diversen Längen ständig vorkommt, ging mir nach einiger Zeit leider wirklich an die Nerven.

Die Geschichte an sich und auch die Art, wie sie sich entwickelt finde ich sehr interessant, gelungen und auch lesenswert. Sie handelt nicht  nur von den Sorgen und Nöten einer Pubertierenden sondern auch noch von viel ernsteren Themen, die einen Jungendlichen durchaus Nachdenklich stimmen dürften. Deshalb ist das Buch durchaus als lesenswert einzustufen.

Besonders gefallen hat mir hier das Cover, es ist in Scrapbook-Optik und mit Glitzer verziert. Genau das richtige für verspielte Mädchen. Auch das Rebella Logo gefällt mir sehr gut. Die Ecken des Buches sind abgerundet und die einzelnen Kapitel wurden mit Überschriften versehen, die aussehen wie gestempelt ( z.B. O wie Organisieren).

Gut an der Rebella-Reihe finde ich vor allem, daß die einzelnen Bände/Romane von unterschiedlichen Autorinnen geschrieben wurden und somit jedes eine einzelne für sich stehende Geschichte enthält.

Ich danke dem Coppenrath Verlag sehr für dieses interessante Jugendbuch.

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren