Ein Date für vier
Eine deutsch-englische Lovestory mit kurzen englischen Passagen
Ulrike Rylance
dtv pocket


Ab 12

1. Auflage, Juni 2010

 

Marleen ist 14 und überglücklich. Bald wird sie mit ihrer Freundin nach Italien fahren und ihren Schwarm vom letzten Sommer wiedertreffen. Vergessen sind die katastrophale Englischzensur und ihre nervige ältere Schwester. Ihre Eltern haben allerdings andere Pläne: Marleen soll einen Sprachkurs in England machen, gemeinsam mit ihrer Schwester! Schlimmer kann keine Folter sein. Doch dann lernt sie die beiden Söhne ihrer Gastgeberin Lady White kennen…

 

Bald sind Ferien und Marleen freut sich schon tierisch auf Italien und auf Francesco, den sie beim Sommerurlaub mit ihrer Freundin und deren Eltern das Jahr zuvor kennen gelernt hat. Deshalb ist sie auch gar nicht begeistert, als ihre Eltern verkünden, daß sie sie und ihre Schwester Ella aufgrund ihrer miserablen Englischnoten für Sprachferien in England angemeldet haben. Kaum in Torquay angekommen schüttet es wie aus Kübeln, was ja auch nicht anders zu erwarten war. Obendrein kann Lady White, ihre Gastmutter, kein bisschen kochen und auch ihr großer Hund macht Marleen das Leben schwer. Das kann ja nur eine miese Zeit werden, oder?

Das stattliche Herrenhaus beeindruckt die beiden Schwestern zwar, hat seine besten Tage aber auch schon hinter sich. Bei ihrer Erkundung durch das Haus entdeckt Marleen im Keller alle möglichen Schätze, darunter auch einen goldenen Kompass, der ihre Aufmerksamkeit erregt. Sascha einer der Sprachschüler scheint auch ganz interessant zu sein und langsam freundet sie sich mit der Tatsache an, das Ferien in England wohl doch nicht ganz so schlecht sind.

Als schließlich Lady White´s Söhne aus dem Internat heimkommen, ändert sich so einiges. Und Marleen stellt sehr bald fest, daß es gar nicht schlecht ist, wenn man sich mit seinem Englisch verständigen kann. Denn Clive ist so ganz nach ihrem Geschmack.

Die englischen Passagen in dem Buch machen die Geschichte authentischer und spannender zu lesen. Ich konnte selbst noch ein/zwei neue Begriffe lernen.
Es ist ein sehr amüsantes, kurzweiliges und teilweise auch spannendes Buch über Freundschaft, die erste Liebe und die Unterschiede zwischen englischen und deutschen Alltagsituationen.
Sehr gefallen hat mir, daß die Autorin das Buch aus der Sicht der selbstbewußten und von sich überzeugten Protagonistin Marleen geschrieben hat. Das Buch wirkt dadurch sehr lebendig in der Sprache. An manchen Stellen wirken die Geschehnisse ein bisschen unwirklich, so z.B. trifft Marleen einen Jungen der Aussehen soll wie Robert Pattinson. Dennoch finde ich, daß es der richtige Sommerlesestoff für junge verträumte Mädchen ist.

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