Viktor, der kleine Werwolf
Paul van Loon

ab 8 Jahre

Illustrator: Thorsten Saleina
Coppenrath, Münster; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2010)
176 Seiten
ISBN 9783815798669

Ungläubig starrt Viktor an sich hinunter. Was ist denn auf einmal mit ihm los? Woher kommt das viele Fell? Und noch nie zuvor hat er bemerkt, wie schön der Mond ist - zum Heulen schön ... Wraaaauuuu! Sein bester Freund Timmy ist begeistert: Jetzt hat er einen schten Werwolf zum Freund! Und auch Viktor merkt nach und nach, dass das Werwolf sein einige Vorteile hat ... Wenn da nur nicht die gemeine Nachbarin Frau Kreidebleich wäre, die ihn immer so misstrauisch beäugt. Ob sie hinter sein Geheimnis gekommen ist?  

Als Viktor des Nachts aufwacht und der Vollmond hell am Himmel steht, merkt er, daß es etwas anders ist. Es ist die Nacht zu seinem achten Geburtstag, zuerst denkt Viktor, es wäre die Aufregung, was seine Haut so kribbeln lässt. Doch was ist das? Ihm wachsen weiße Haare und seine Hände und Füssen sind Pfoten. Das stimmt doch was nicht. Viktor ist ein Werwolf, der sich zum ersten Mal verwandelt. Sein Freund Timmy findet das total cool, aber Viktor ist davon gar nicht so begeistert. Er weiß nicht recht, was er davon halten soll. Seine erste Nacht als Werwolf endet blutig, denn er frisst eines von Frau Kreidebleich´s Hühnern. Gut nur, daß es kein Dauerzustand ist und er sich am Morgen zurückverwandelt. Nur wie kann er es vor Timmy´s Eltern geheim halten, bei denen er seit dem Verschwinden seiner Eltern wohnt?

Das Buch „Viktor, der kleine Werwolf“ ist mit schönen Illustrationen versehen, welche die Geschichte von Viktor gelungen untermalen. Die große Schrift und der in einfachen Sätzen gehaltene Text, machen es auch ungeübten Lesern leicht, das Buch zu lesen. Da die Kapitel sehr  kurz gehalten sind und nur wenige Seiten haben, kann das Kind gut mehrere Kapitel hintereinander lesen. Das Cover des Buches ist sehr fantasievoll, ein Junge der einen Werwolfschatten hat, das passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Denn Viktor ist anfänglich so gar nicht angetan von seiner Verwandlung und wird sich erst nach und nach über die Vorteile seines Werwolfdaseins klar.

Die Idee, daß ein kleiner Junge sich in einen weißen plüschig aussehenden und sprechende Werwolf verwandelt ist sehr fantasievoll und gelungen. Meinem Sohn (8 Jahre) hat das Buch gut gefallen! Er ist schon sehr gespannt, wie es mit Viktor weitergeht.

Der Aufruf des Autors am Ende des Buches, daß die jungen Leser ihre eigene Werwolfgeschichten einsenden sollen, finde ich sehr interessant und ich denke, daß viele fantasievolle Geschichte bei Paul van Loon landen werden.

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