„Alles für die Katz“
Autor: Tom Cox
Roman
Aus dem Englischen von Werner Schmitz



Verlag: List (14. Mai 2010)
ISBN-10: 3471350195
ISBN-13: 978-3471350195

Buchrückentext:
Ein Mann, sechs Katzen und jede Menge Chaos
Eigentlich liebt Tom Katzen, aber Terrorkater The Bear macht ihn echt fertig. Als Tom das Herz von Bears Besitzerin Dee erobert, muss er sich wohl oder übel mit der Killerkatze anfreunden. Das junge Paar legt sich noch fünf weitere Stubentiger zu. Und zwischen verwüsteten Kleiderschränken und erbeutetem Federvieh muss Tom endlich klarstellen, wer das Sagen hat: die Miezen oder er.


Erst einmal sei gesagt, das Buch ist wirklich nur etwas für eingefleischte Katzennarren. Andere werden meiner Meinung nach, wenig Gefallen an dem Buch finden.

Schon vor seiner Geburt ist der Autor Tom ein Katzenbesitzer. Im Laufe der Jahre entwickelt sich eine richtige Katzenvernarrtheit, die erst selbst auf die Schippe nimmt.
Als jedoch sein geliebter Monty stirbt (für dessen Tod er sich insgeheim die Schuld gibt) ist er fest entschlossen nie mehr eine Katze zu sich zu nehmen. Dieser Vorsatz ändert sich allerdings wieder, als Dee in sein Leben tritt. Tom weiß sofort sie ist die Richtige, selbst Katzenliebhaberin und Besitzern von zwei Stubentigern scheint sie das optimale weibliche Gegenstück zu ihm zu sein. Dee´s Kater The Bear ist der eindeutige Prota dieses Buches. Ein Kater der schwieriger nicht sein könnte....

Der Autor verfügt über einen recht leicht zu lesenden Schreibstil. Das stellenweise recht witzige und mit etwas Selbstironie gewürzte Buch, bietet genau die richtige Lektüre für einen Katzenliebhaber und dessen Urlaub. Mit einem Augenzwinkern beschreibt der Autor Anekdoten aus seinem Leben mit seinen Fellfreunden. Die Art und Weise wie er über Katzen schreibt spiegelt eine unendliche Liebe zu diesen edlen Tieren wieder.

Mich persönlich konnte das Buch aber nicht wirklich überzeugen. Ich hatte mir mehr erwartet, als eine Aneinanderreihung von Katzen und deren besonderen Eigenarten und Besonderheiten. An manchen Stellen lädt es zum Schmunzeln ein. Leider gehen die menschlichen Charaktere dieses Buches meiner Meinung nach völlig unter. Man erfährt recht wenig über sie, außer das sie für Katzen wohl alles tun würden.