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Schon vor einiger Zeit erhielt ich eine Einladung zu einer Blogparade bei Küchen Atlas. Dies ist bereits die 19. Blogparade die dort stattfindet und ich hatte mit meinem alten Blog auch bereits bei einigen davon teilgenommen. Dabei ging es z. B. um die Themen Frühstück oder auch Einkaufen etc.

Dieses Mal geht es um das Thema Küchenkräuter und da ich sehr gern mit Kräutern koche und auch Kräuter selbst anbaue, dachte ich mir, ich mach einfach mal mit.

Kräuter gibt es ja bekanntlich sehr viele, von den ganz typischen Kräutern wie Majoran, Dill, Schnittlauch, Liebstöckel etc., welche sehr oft in deutschen Gerichten verwendet werden, über mediterrane Kräuter wie Basilikum, Oregano, Thymian, Rosmarin und Co. bis hin zu exotischen Dingen wie Schokominze, Currykraut oder auch Pilzkraut.

Auch für Tee gibt es ganz spezielle Kräuter neben den herkömmlichen, wie z.B. Odermenning oder Zinnkraut.

Ich persönlich verwende Kräuter am liebsten frisch und baue auch viele Kräuter meist selbst an. Letztes Jahr hatte ich neben Schnittlauch, Basilikum, Petersilie, Maggikraut auch noch Rosmarin im Garten. Leider ist mir der Rosmarinstock nach drei Jahren kaputt gegangen. Dieses Jahr bin ich noch nicht dazu gekommen auch nur eine Kräuterart zu säen, da wir auf Wohnungssuche sind und umziehen werden. Von daher werden es dieses Jahr wohl Kräutertöpfe aus dem Gartencenter/Baumarkt und auch mehr getrocknete/gefrorene Kräuter, die bei uns Verwendung finden werden.

 

Mein liebstes Küchenkraut ist wohl der Oregano (origanum vulgare), da ich sehr viel mediterrane Speisen koche (mein Männe ist Italiener), kommt der Oregano bei uns mind. alle zwei bis drei Tage zum Einsatz. Den Geschmack von Oregano würde ich als herb-würzig beschreiben. Er passt sehr gut in Nudelsaucen,Tomatengerichten, auf Pizza, zu Gerichten mit Hackfleisch oder auch zu Lammfleisch. Oregano wird bereits seit über 400 Jahren in der Küche als Gewürz verwendet, so soll er z.B. im 17. Jhd. als Zutat in Pfannkuchen verwendet worden sein.

Was ich auch sehr viel verwende, vor allem im Sommer, ist Basilikum (Ocimum basilicum). Man nennt ihn auch Königskraut. Diesen mag ich am liebsten frisch. Basilikum soll man nicht mitkochen, da er sonst sehr viel an Aroma verliert. Am besten man gibt ihn immer zum Schluss zu den Speisen. Basilikum kann man sehr vielseitig verwenden. Man kann z.B. im Verbund mit Pinienkernen und Olivenöl ein leckeres Pesto zaubern. Auch hier gilt, ein Basilikumpesto sollte nur warm gemacht werden, niemals kochen. Ich verwende Basilikum sehr gern bei Gerichten mit Tomaten, z.B. Tomate-Mozarella oder Tomatensalat. Der Geschmack von Basilikum ist relativ würzig und fein, was ihn sehr beliebt macht. Er wird fast weltweit angebaut, sowohl in subtropischen Gebieten aber auch in den Tropen. Auch als Arzneimittel findet Basilikum Anwendung, so ist er z.B. gut bei Völlegefühl, aber auch als Apptitanreger geeignet. Auch bei Entzündungen im Rachen soll er sich schon bewehrt haben.

Majoran (Origanum majorana) ist auch ein Küchenkraut, dass ich sehr gern verwende. Vor allem zu Bratensaucen, in Frikadellen oder auch im deftigen Gulasch. Er gehört zu den Lippenblütlern und stammt ursprünglich aus Kleinasien. Der Geschmack von Majoran ist recht kräftig, finde ich und er passt hervorragend zur deftigen deutschen Küche.

Pilzpfanne mit Majoran

500g gemischte Pilze (Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen etc.) - geputzt und kleingeschnitten, zusammen mit einer in kleine Würfel geschnittenen Zwiebel in etwas Öl in einer Pfanne anschwitzen. Nach ca. 10 Min. eine große Tasse starke Gemüsebrühe, 2 EL Majoran, zwei Lorbeerblätter und etwas Pfeffer beigeben und das ganze leicht köchelnd runterreduzieren lassen. So lange bis die Flüssigkeit verdampft ist. Dazu passt Bauernbrot mit frischer Butter sehr gut.

Basilikumpesto

acht Hände voll frische Basilikumblätter (müssten zwei Basilikumtöpfe voll sein), 2 kleine Knoblauchzehen, 50-75g geröstete Pinienkerne (ohne Öl rösten bis sie goldbraun sind) und 75 ml Olivenöl. Alles bis auf das Öl in einen Mixer geben und während dem Mixen langsam das Öl einfliesen lassen. Dann in eine Schüssel geben und 75 g Parmesan (gerieben) unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen! Man kann es kalt oder lauwarm zu  Pasta servieren.

Solitarys Tomatensauce

Ein kleine Zwiebel fein hacken und mit etwas Olivenöl anschwitzen, dann zwei Packungen passierte Tomaten, eine feingehackte Knoblauchzehe, 1/2 Tube Tomatenmark und 50 ml Olivenöl dazugeben und alles erhitzen. Mit 2 EL Zucker, 1 EL Oregano, 1/2 TL Thymian und Salz/Pfeffer würzen. Voilá, fertig ist eine schnelle Pastasauce. Diese kann je nach Geschmack variert werden mit Hackfleisch, Mozzarella oder Fetakäse, Oliven, Paprikas usw.

 

Aber nicht nur Hauptgerichte lassen sich mit Kräutern verfeinern, auch Süßspeisen und Kuchen/Torten können damit aromatisiert werden. Allen voran ist die Minze das Kraut, welches in den süßen Dingen Anwendung findet, aber es gibt z. B. auch eine Salbeitorte oder auch Balsamico-Erdbeeren mit Basilikum.

So, und welches ist Euer liebstes Küchenkraut? Macht doch auch mit bei der Küchenparade.

 

 

 

 

 

 

 

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