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Tiramisu trifft Pfirsich Melba

Bevor ich mit dem Rezept loslege möchte ich noch ein wenig über die Herkunft von Pfirsich Melba und Tiramisu erzählen.
Auguste Escoffier hat das Dessert „Pfirsich Melba“ einer Sängerin namens Nellie Melba gewidmet. Laut Wikipedia war das um 1892 rum. Damals hat er einen Schwan aus einem Eisblock geschnitten in den er Vanilleeis und darauf eine pochierten Pfirsich gegeben hat. Zum ersten Mal „öffentlich“ unter dem Namen wurde das Dessert 1899 zur Eröffnung des Hotels Cariton in London serviert.
Normalerweise nimmt man einen halben Pfirsich, den man in Läuterzucker dünstet und dann auf Vanilleeis serviert und mit Himbeerpüree übergießt. Nun ja, ich habs etwas abgeändert.
Tiramisu kommt aus dem Italienischen und bedeutet so viel wie „Zieh mich hoch“. Über die Entstehung des Desserts ranken sich viele Geschichten, aber am wahrscheinlichsten ist wohl, dass Köche aus Modena und/oder Veneto dieses Sahnestück an Dessert erfunden haben. Da Tiramisu ursprünglich mit Mascarpone und einem Walnusslikör hergestellt wurde, ist es heute doch eher so, dass die meisten den Bisquit mit einem Gemisch aus Kaffee und Amaretto tränken. So auch ich!

Zutaten:
1 frischer Pfirsich (geschält) oder 2 Pfirsichhälften (Dose)
1 Hand voll Himbeeren
20g Zucker
etwas Wasser

1 Becher Mascarpone oder Doppelrahmfrischkäse
1 kl. Becher Magerquark
50 bis 100g  Zucker (nach Geschmack)
½ Vanilleschote (Mark rauskratzen)
16 Löffelbisquit (zermahlen)
150ml kalter Kaffee
50ml Amarettolikör

Pfirsich klein schneiden und mit den Himbeeren in einem Topf vermengen, Zucker unterrühren und mit etwas Wasser ca. 5-10 Minuten unter rühren dünsten, bis alles weichgekocht ist. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

In einem Glas Kaffee und Amaretto mischen.

Für die Mascarponecremé werden die Mascarpone mit dem Zucker und dem Quark zu einer Creme verrührt, dann kommen 50ml von dem Kaffee-Amaretto-Gemisch dazu und das Mark der Vanille. Gut verrühren und kurz durchziehen lassen.

Nun 4 Gläser mit etwas von den Löffelbisquits füllen, ein paar Löffel von dem Amaretto-Kaffeegemisch darüber, dann eine Schicht Creme, eine Schicht Fruchtmus, wieder Creme, Bisquitschicht, Creme, Fruchtmus usw. Bis das Glas vollgeschichtet ist. Die obere Schicht sollte eine Creme mit Fruchttopping sein. Siehe Foto!

Für die Schokoverzierung, wird dunkle, zerlassene Kuvertüre auf ein Backpapier gestrichen und dann mit der Gabel durchfahren, das Rillen entstehen. Fest werden lassen, nun eine dünne Schicht weiße Kuvertüre drüberstreichen. Wieder fest werden lassen. Dann mit einem Spatel oder einer Palette vom Backpapier lösen und in Stücke schneiden/brechen.


Kommentare  

 
+1 #1 Melliausosna 2014-09-14 09:15
Ja so in der Art mag ich es auch ganz gerne
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